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3518 Ermordete im KZ Sachsenhausen: Prozess gegen mutmaßlichen Wachmann beginnt

In Brandenburg an der Havel beginnt am Donnerstag der Prozess gegen einen Hundertjährigen. Er soll als Wachmann im KZ Sachsenhausen wissentlich Hilfe zur Ermordung Tausender Menschen geleistet haben.

In einem der letzten NS-Prozesse muss sich ab diesem Donnerstag ein Hundertjähriger in Brandenburg an der Havel vor Gericht verantworten. Josef S. soll von 1941 bis 1945 SS-Wachmann im nationalsozialistischen Konzentrationslager Sachsenhausen gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin wirft ihm deshalb Beihilfe zum Mord an mindestens 3518 Menschen vor. Vor dem Landgericht Neuruppin wird es in den kommenden Wochen um die Erschießungen sowjetischer Kriegsgefangener in Sachsenhausen gehen, um Morde in der Gaskammer und die unmenschliche Behandlung der Gefangenen im Lager.

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