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Sind „Affenpocken“ immer so harmlos?
© Imago / IMAGO/Science Photo Library
Tagesspiegel Plus

„Affenpocken“ sind nicht immer harmlos: „Die Menschen winden sich vor Schmerzen im Bett“

Die meisten MPXV-Infizierten sind gut ambulant behandelbar. Doch manche müssen mit starken Beschwerden in die Klinik. Der Infektiologe Hartmut Stocker erklärt, warum.

| Update:

Bei den sogenannten „Affenpocken“ denken die meisten wohl an die Bilder von harmlos aussehenden kleinen „Hubbeln“ auf der Haut, die ambulant gut behandelbar sind und nach einiger Zeit abfallen. Doch so komplikationslos verlaufen nicht alle Infektionen mit den von der Wissenschaft weniger stigmatisierend MPXV (von englisch: „monkey pox virus“) genannten Erreger.

Wir haben mit Hartmut Stocker, Chefarzt der Klinik für Infektiologie am St. Joseph-Krankenhaus in Berlin-Tempelhof, darüber gesprochen, warum eine Ansteckung mit MPXV so schlimm verlaufen kann, dass eine stationäre Therapie nötig wird, wieso Aufklärungskampagnen von schwulen Männern als Rückschritt empfunden werden könnten und warum das Auslosen die gerechteste Verteilung für den knappen Impfstoff ist.

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