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Am russischen Tropf: Sorge um mögliches Gasembargo – Reserven in Berlin und Brandenburg reichen für 14 Tage

Berlin und Brandenburg sind besonders abhängig von russischen Lieferungen. 90 Prozent des genutzten Öls kommen aus Schwedt. Die Wirtschaft leidet schon jetzt.

Von
  • Thorsten Metzner
  • Sabine Beikler
  • Julius Betschka

Im Fall eines Lieferstopps von russischem Öl wären Berlin und Brandenburg noch zwei Wochen versorgt. So lange könnte die Produktion in der Raffinerie im brandenburgischen Schwedt bei einem Ende der Versorgung mit russischem Öl momentan aufrechterhalten werden. Von dort aus kommen mehr als 90 Prozent des in der Hauptstadtregion genutzten Öls, Diesels, Kerosins und Heizöls. „Dann haben wir 14 Tage Zeit, Alternativen auf die Beine zu stellen“, sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) am Mittwoch dem Tagesspiegel. Bis dahin würden die Vorräte in der Raffinerie reichen.

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