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Rudolf Braunes „Das Mädchen an der Orga Privat“ spielt Ende der 1920er-Jahre in einem Schreibbüro an der Prenzlauer Allee. Der Jaron Verlag legt den Roman im Rahmen seiner neuen Reihe „Die Berlin Bibliothek“ nun wieder auf. Werke von Alice Berend, Rahel Sanzara und Arno Alexander sollen folgen.
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Aus der Asche der Nazis geholt: In diesen Romanen ersteht das alte Berlin wieder auf

Drei Berlin-Romane – von den Nazis verbrannt, danach vergessen – werden neu aufgelegt. In einem geht es um einen MeToo-Fall in den „Goldenen Zwanzigern“.

Von Andreas Conrad

Sammlern historischer Schreibmaschinen dürfte die Orga Privat ein Begriff sein: Da die Nürnberger Bing-Werke AG, spezialisiert auf Blechspielzeug, nach dem Ersten Weltkrieg wegen zunehmender Konkurrenz Absatzprobleme bekam, verlegte sie sich als zweites Standbein auf die damals zunehmend gefragten Schreibmaschinen. 1923 kam das genannte Modell heraus, das schon mit dem Namen auf Privatkunden zielte und erfolgreich als „Volksschreibmaschine“ beworben wurde, war doch die Orga Privat vergleichsweise preiswert und fast wie eine Büromaschine ausgestattet.

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