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„Aus der Geschichte getilgt“: Neonazi im Grab eines jüdischen Wissenschaftlers beerdigt

Zur Bestattung eines Holocaustleugners reiste rechtsextreme Prominenz nach Brandenburg. Die Grabstelle irritiert: Hier fand auch ein jüdischer Wissenschaftler die letzte Ruhe.

Von Julius Geiler

Ein toter Neonazi, Dutzende rechtsextreme Trauergäste und ein schwarzes Tuch auf dem Grabstein eines jüdischen Wissenschaftlers: Die Beerdigung des Holocaustleugners Henry Hafenmayer auf dem bekannten Stahnsdorfer Südwestfriedhof zieht Diskussionen nach sich. Der gut vernetzte rechtsextreme Aktivist war bereits im August im Alter von 48 Jahren gestorben. Am Freitag wurde er auf dem Friedhof südlich von Berlin beigesetzt - im Grab von Max Friedlaender.

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