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Neujahrsempfang, Universität Potsdam, Uni, 
auf dem Campus Griebnitzsee, 
Georg Friedrich Ferdinand Prinz von Preußen.
© PNN/Ottmar Winter
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„Aus meiner Sicht absolut überfällig“ : Hohenzollern-Oberhaupt bekräftigt Vorhaben zur Ausstellung über NS-Verstrickung seiner Vorfahren

Georg Friedrich von Preußen möchte in einer Ausstellung die NS-Verstrickung seiner Familie aufarbeiten. Das sorgt für Diskussion – und Misstrauen.

In der Politik gibt es Misstrauen, dass es sich um einen PR-Schachzug der Hohenzollern handeln könnte. Doch Georg Friedrich Prinz von Preußen hält an seinem ungewöhnlichen Vorstoß fest, die Verstrickungen seiner Vorfahren mit dem Nationalsozialismus in einer Ausstellung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) zu untersuchen und zu zeigen, etwa im Potsdamer Schloss Cecilienhof. Das hat das Hohenzollern-Oberhaupt, zu dessen Vorfahren Preußens Könige wie Friedrich der Große oder der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. gehören, am Freitag bekräftigt – und die beginnende Debatte zu seinem Vorstoß begrüßt.

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