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Am 20. Oktober ist Tag des Grabmals  Die Steinmetze der Firma »H. Albrecht«  an den Kreuzberger Bergmann-Friedhöfen setzen Verstorbenen seit 140 Jahren Denkmäler für die Ewigkeit. Ein Spaziergang mit einem der Inhaber, Frank Rüdiger
Foto/Quelle: Juliane Pfordte
© Juliane Pfordte
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Berlins ältester Steinmetzbetrieb: „Man lebt bewusster, weil man mitbekommt, wie schnell es vorbei sein kann“

Sie schufen den Grabstein für Richard von Weizsäcker und auf ihrer Verkaufsfläche steht ein Astronaut aus Marmor. Seit 140 Jahren gestaltet die Steinmetzfamilie Rüdiger Erinnerungsmale. Heute gibt es sie auch mit QR-Code.

Von Juliane Pfordte

Die Wolken hängen tief an diesem Vormittag im Oktober, hinter den Friedhofsmauern in der Bergmannstraße erwachen kleine Oasen aus dem Dämmerschlaf. Es tröpfelt, aber Frank Rüdiger macht das nichts aus. Er biegt nach rechts ins Reich der Verstorbenen, lässt Steinstelen, Sand- und Kalksteinplatten hinter sich. Mit seinem Bruder Bodo führt er hier in Kreuzberg den Steinmetzbetrieb „H. Albrecht“. Seit 140 Jahren besteht die Firma, es ist die älteste ihrer Zunft in ganz Berlin.

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