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Berliner Jugendliche brauchen Hilfe: 13-jährig, depressiv und kein Therapeut in Sicht

Suizidgedanken unter Schülern häufen sich – doch Wartezeiten für freie Therapieplätze sind lang. Die Patientenanfragen sind im Lockdown um 60 Prozent gestiegen.

Von Saara von Alten

Wenn Peter Berndt* derzeit das Haus verlässt, überkommt ihn ein bedrückendes Gefühl. Er fürchtet, dass seine 13-jährige Tochter sich das Leben nehmen könnte. Die Angst ist so groß, dass der Neuköllner Vater sich kaum noch vor die Tür traut. „Geht es Euch auch manchmal so, dass Ihr am liebsten tot sein würdet?“, hat das Teenagermädchen im Juni 2020 seine Eltern gefragt. Ganz nebenbei am Küchentisch.

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