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© Kitty Kleist-Heinrich
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FFP2-Masken, Luftreiniger und PCR-Tests: Berlins Corona-Ausrüster wehren sich gegen Wucher-Vorwürfe

Berliner Hersteller von Schutzausrüstung gegen das Coronavirus verdienen derzeit viel Geld. Das ist in Ordnung, meint Ökonom Marcel Fratzscher. Er staunt aber über Apothekenpreise. 

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Olfert Landt will sich nicht beklagen. „Wir hatten natürlich keine Einbußen sondern sehr viel mehr Aufträge“, sagt der Gründer und Geschäftsführer von TIB Molbiol. Seine auf PCR-Tests spezialisierte Firma in Tempelhof hatte diese als eine der ersten weltweit für das Coronavirus auf den Markt gebracht und kurz nach dem Ausbruch der Pandemie in 60 Länder exportiert. 2020 haben sie etwa fünf Mal so viel Umsatz gemacht wie in den Vorjahren. „Bezahlt haben wir das unter anderem mit extrem harter Arbeit“, berichtet Landt. In diesem Jahr hatte er selbst inklusive einem Krankentag erst vier arbeitsfreie Tage – statt 40 Tagen Wochenenden und Feiertagen. Und Arbeitstage mit bis zu 16 Stunden.

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