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Dompropst Tobias Przytarski im März 2020 bei der Probe für einen Gottesdienst in der katholischen St.-Hedwigs-Kathedrale. Wegen der Pandemie wurden Gottesdienste zeitweilig ohne Besucher Live gestreamt.
© Christophe Gateau/dpa
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Weniger Spenden in den Klingelbeuteln : Hilfsorganisationen sind die Opfer der Kirchenkrise

Wegen Corona brechen den Kirchen Steuereinahmen weg, Gottesdienste bleiben leer. Das spüren auch Vereine, die bisher mit Spenden der Gläubigen rechnen konnten.

Ein Holzgriff mit einem Säckchen aus samtig schwarzem Stoff. So oder so ähnlich kennt es fast jeder Christenmensch und weiß: Darin sollen am Ende des Gottesdienstes möglichst viele Münzen klingen und Scheine landen. Was irritiert sind nur die beiden Displays an diesem Ding, sie outen es als Elektrogerät. Es ist Deutschlands erster „digitaler Klingelbeutel“. Dieser enthält einen Akku und ein Kartenlesemodul, wie man es aus dem Einzelhandel kennt. Er wurde konstruiert für die bargeldlose Kollekte.

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