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Nicht nur meckern. Für den Berliner SPD-Parteitag am Sonntag haben die Jusos um Sinem Taşan-Funke und Peter Maaß eine Reihe eigener Anträge eingebracht.
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Berlins Juso-Vorsitzende im Interview: „Wir müssen radikaler sein als die SPD“

Kein A100-Weiterbau, Verstetigung des 9-Euro-Tickets, staatliche Mietenregulierung: Vor dem SPD-Landesparteitag sprechen die Juso-Vorsitzenden über ihre Forderungen.

Von Julius Betschka

Frau Taşan-Funke, Herr Maaß, die SPD will sich wohl am Sonntag vom Weiterbau der A100 nach Friedrichshain verabschieden. Wie kommt's zum Kurswechsel?
Sinem Taşan-Funke: Es ist insofern kein Kurswechsel, als dass wir uns einen möglichen Weiterbau der A100 im Wahlprogramm und Koalitionsvertrag offengehalten und eine Bürgerbeteiligung ins Spiel gebracht haben. Die Frage ist in der SPD ja schon länger umstritten und es gab nach meinem Eindruck schon zur Diskussion des Wahlprogrammes viele Leute, die dem kritisch gegenüberstanden. Deshalb ist es nur konsequent, dass wir jetzt ein endgültiges Stopp-Zeichen senden.
Peter Maaß: Man muss konstatieren, dass die Situation jetzt eine andere ist, weil das Bundesverkehrsministerium den Weiterbau allein vorantreibt. Für uns Jusos und viele in der Berliner SPD ergibt der 17. Bauabschnitt überhaupt keinen Sinn. Wir können doch keine Autobahn mitten in eine Stadt bauen, die eh schon voller Autos ist.

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