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Eva Kreienkamp (59), seit Oktober 2020 BVG-Chefin, will mit dichteren Fahrtakten zu mehr Attraktivität des Nahverkehrs beitragen.
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BVG-Chefin Eva Kreienkamp im Gespräch: „Es gibt kein Menschenrecht auf einen Parkplatz“

BVG-Chefin Eva Kreienkamp schlägt Bonus für Auto-Abschaffer vor, will Angebote am Stadtrand verbessern – und fordert Staatshilfen nach der Pandemie.

Frau Kreienkamp, nach einer Nachtsitzung der Koalition stand morgens in der Einigung zum Entlastungspaket auch eine Förderung des öffentlichen Nahverkehrs durch ein Monatsticket für neun Euro für drei Monate. Hat Sie das überrascht?
Ja, das war eine große Überraschung. Wir hatten befürchtet, dass nur Spritentlastungen folgen und der ÖPNV auf der Strecke bleibt. Zugleich hatten wir gehofft, dass auch lenkende Maßnahmen beschlossen werden, um den Spritverbrauch zu reduzieren. Angesichts der Lage plädiere ich stark dafür, fossile Treibstoffe nicht einfach zu subventionieren, sondern deutlich zu reduzieren. Letztlich wurde in dieser nächtlichen Runde bundesweit dann ein neues Produkt für den Nahverkehr entwickelt.

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