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BVG-Chefin sieht Preisgrenze: „Bei drei Euro für eine Einzelfahrkarte bekommen alle ein bisschen Schluckauf“

50.000 gekündigte Abos, ein Drittel weniger Passagiere – und was ist mit den Preisen? Wie Eva Kreienkamp den Berliner Nahverkehr aus der Krise steuern will. Ein Interview.

Von Christian Latz

Frau Kreienkamp, die Corona-Pandemie hat die BVG seit dem vergangenen Jahr schwer getroffen. Machen sich die niedrigen Inzidenzen und Öffnungsschritte nun positiv bemerkbar?
Die Menschen kommen langsam zurück. Wir sind bei den Fahrgästen ungefähr bei 65 Prozent des Niveaus von vor der Pandemie. Die Auslastung krabbelt seit einigen Wochen wieder nach oben. Als nächstes peilen wir die 75 Prozent aus dem vergangenen Sommer an. Wir sehen auch erste Touristen. Auch wenn wir sie fast noch einzeln per Handschlag empfangen könnten, ist das doch ein erfreuliches Zeichen. Rucksack und Rollkoffer kommen wieder - und selten war dieses Geräusch schöner.

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