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Am Donnerstag wurde am Brandenburger Tor gegen die russischenn Aggressionen demonstriert.
© Christian Mang/Reuters
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Chefredakteur russischsprachiger Zeitung aus Berlin: „Jetzt ist diese Hölle Realität“

Boris Feldmann leitet die Wochenzeitung „Russkaja Germania“. Im Interview spricht er über die russischen Aggressionen in der Ukraine – und die Reaktionen seiner Leser.

Herr Feldmann, sie sind seit 25 Jahren Chefredakteur von „Russkaja Germania“, einer überregionalen russischsprachigen Wochenzeitung für Deutschland und Europa. Wie gehen Sie damit um, dass Russland heute in die Ukraine einmarschiert ist?
Der Tag ist schrecklich losgegangen, man hat mich um sieben Uhr morgens geweckt, ich konnte es zuerst nicht glauben. Wir sind alle in Schock. Niemand von uns hat einen Krieg erwartet, auch ich dachte, dass es vielleicht zu kleineren Scharmützeln kommt oder dass es Provokationen geben würde. Das, was passiert, ist ein Grauen, das man sich nie hätte vorstellen können. Jetzt ist diese Hölle Realität.

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