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Corona, Mietschulden und Brandschutz: Ecolodge-Hostel im Grunewald vor dem Aus

Seit 1999 betreibt Neil Nadarajah sein Öko-Hostel im Wald. Erst kam er Brandschutzauflagen des Bezirksamts nicht nach, dann erwischte ihn Corona und die Gäste blieben aus. Jetzt liegt die Kündigung auf dem Tisch.

Von Boris Buchholz

Das Grundstück Pücklerstraße 54 liegt idyllisch: mitten im Grunewald. Der nächste Nachbar ist 200 Meter nordöstlich entfernt das Kunsthaus Dahlem; etwas über 400 Meter sind es zu Fuß durch den Wald zur Clayallee. Seit 1999 betreibt Neil Nadarajah in der Pücklerstraße die „JetPak Ecolodge“, ein Hostel für Berlin-Besucher mit kleinem Geldbeutel. Aktuell kann er coronabedingt nur 22 Betten anbieten. Eine Übernachtung im Doppelstockbett kostet 18 Euro, Mitte August hatte er fünf Übernachtungsgäste.

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