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© Foto: Tagesspiegel/Doris Spiekermann-Klaas • Illustration: Felix Möller
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Der Berliner Schachgroßmeister Niclas Huschenbeth: „Das Spiel ist unendlich tief, das ist seine Stärke“

Stefan Zweig beschrieb Schach als „eine Kunst ohne Werke“. Warum sich der Berliner Niclas Huschenbeth ihr trotzdem verschrieb, mit 19 Jahren Großmeister wurde und heute einen erfolgreichen Youtube-Kanal betreibt.

Von Thomas Wochnik

Würde Schach heute erfunden und einem Brettspiele-Hersteller vorgelegt, würde es mit Sicherheit abgelehnt werden. Viel zu kompliziert und viel zu träge. Zu wenig fürs Auge, zu unverständlich fürs Publikum. Auch der Aufwand, der mit dem Lernen des Spiels einhergeht: viel zu hoch. Und was hat man davon, dieses, wie Stefan Zweig schreibt, „Denken, das zu nichts führt, eine Mathematik, die nichts errechnet, eine Kunst ohne Werke, eine Architektur ohne Substanz“ zu erlernen?

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