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Ein Islamist verteilt am Potsdamer Platz in Berlin kostenlose Koran-Exemplare an Passanten. Die Koran-Verteilung wurde von den radikalislamischen Salafisten initiiert.
© dpa/Britta Pedersen
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Auch durch Einfluss aus Berlin: Brandenburgs Verfassungsschutz warnt vor steigender Gefahr durch Islamisten

Der Islamismus in Brandenburg wird bedrohlicher. Lokale Gemeinden müssen gestärkt werden, um sie gegen problematische Einflüsse zu wappnen.

Von Marion Kaufmann

Auch in Brandenburg wurde der Mörder gefeiert. Auf offener Straße wurde der französische Lehrer Samuel Paty am 16. Oktober 2020 in der Nähe seiner Mittelschule in einem Pariser Vorort enthauptet – von einem islamistisch motivierten 18-Jährigen tschetschenischer Herkunft. „Im Bundesgebiet wie auch in Brandenburg wurden Fälle bekannt, in denen Schüler die Ermordung des Lehrers rechtfertigten“, heißt es im Brandenburger Verfassungsschutzbericht. In Teilen der jüngeren nordkaukasischen Diaspora werde der Lehrermörder als Held gesehen, in den sozialen Medien zur Ikone stilisiert. Sympathien für den Attentäter seien vereinzelt unter nordkaukasischen Jugendlichen in Brandenburg beobachtet worden.

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