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Der Unterrichtsausfall, über den keiner spricht: Wie in Berlin jährlich 320.000 Schulstunden weggespart werden

Seit 18 Jahren haben alle Berliner Lehrkräfte zwei freie Tage extra. Die Altlast der „Arm, aber sexy-Jahre“ verstärkt das Vertretungschaos an den Schulen.

Von Susanne Vieth-Entus

Berlins „Arm, aber sexy-Jahre“ bleiben präsent – auch wenn sie seit 2012 offiziell vorbei sind. Zu den Altlasten gehören nicht nur marode öffentliche Bauten und fehlendes Personal, sondern auch eine sehr spezielle Form des geplanten Unterrichtsausfalls: Jedes Jahr entgehen Berlins Schülerinnen und Schülern rund 320.000 Stunden regulären Unterrichts, weil der Senat eine weit zurückliegende Arbeitszeiterhöhung durch freie Tage kompensiert. Ein Ende dieser Regelung ist nicht in Sicht. Sie gilt seit 2003.

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