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Auch als Vorsitzender der Länderchefs Krisenmanager: Michael Müller.
© Stefan Boness/IPON/imago
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Der Verwirrspieler: Michael Müllers riskante Abkehr von der Notbremse

Berlins Regierender Bürgermeister warnte lange vor Lockerungen und Leichtsinn. Jetzt stellt er plötzlich die Notbremse in Frage. Kann das gutgehen?

Von Robert Kiesel

Am frühen Dienstagmorgen, die mehr als zwölfstündige Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist gerade vorbei, tritt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) zumindest verbal auf die Bremse. Jeder und jede Einzelne müsse sich angesichts steigender Infektionszahlen und der bevorstehenden Osterfeiertage „bewusst“ die Frage stellen: Welche Kontakte sind in allernächster Zeit nötig, welche Kontakte müssen zu Ostern sein und vor allem: „Wo kann man noch reduzieren?“

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