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Die perfekte Frau gebiert, zieht Kinder groß, macht Karriere und bleibt nebenbei auch noch sexuell attraktiv - so das Bild in den Medien.
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„Die MILF ist ein Gütesiegel“: Wie die Gesellschaft Mütter unter Attraktivitätsdruck setzt

Kinder, Karriere und der Zwang zur Sexyness. Ein Gespräch mit der Autorin Katja Grach über Frauenbilder und den Selbstoptimierungsstress von Müttern.

Von Saara von Alten

Frau Grach, Sie beklagen den Attraktivitätsdruck, dem sich Mütter sogar schon direkt nach der Geburt und auch später ausgesetzt fühlen. Auch in einem Buch haben Sie dieses Problem behandelt. Was hat sich geändert?
Früher war das Thema sexuelle Attraktivität nicht so stark mit der Mutter verknüpft, weil es sich kulturhistorisch ausgeschlossen hat. Stichwort: Heilige und Hure. Mittlerweile ist der Attraktivitätsdruck, den es auf Frauen grundsätzlich schon immer gab – der sich aber auf junge Frauen bezog –, auch auf die Mütter übergeschwappt. 

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