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„Die Zukunft gehört euch, nicht mir“: Ist es Wahlbetrug, die eigene Stimme zu spenden?

Hunderttausende Berliner dürfen am 26. September nicht wählen, in ganz Deutschland sind es Millionen Menschen. Manch Wahlmüder will seine Stimme „spenden“ – an Jüngere oder an Menschen ohne deutschen Pass. Ab wann ist das strafbar?

Von Constanze Nauhaus

Am Anfang war es nur Unsicherheit. Gerd Beck bekam seine Wahlbenachrichtigung – und mit ihr kamen die Gedanken: Sollte er wirklich schon wieder aus Verzweiflung die Tierschutzpartei wählen? Dann hatte der 68-Jährige eine Idee: „Ich frag’ Anna, was ich wählen soll.“ Seine Tochter, Mitte 30, politisch engagiert, schlug ihm vor, seine Stimme doch lieber jemandem zu geben, der sonst gar nicht an den Wahlen teilnehmen dürfe.

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