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Computerillustration einer Kopflaus
© mauritius images / Science Photo Library / Sebastian Kaulitzki
Tagesspiegel Plus

Wie wird man Läuse wieder los?: „Ich muss sie erwischen, bevor sie Eier legen“

Warum Läuse hauptsächlich Kinderköpfe befallen – und wie man sie wieder los wird. Interview mit einem Experten, der auch verrät, welche Maßnahmen man sich sparen kann.

Von Claudia Füßler

Es gibt dieser Tage Schlimmeres, trotzdem will man das als Eltern nicht: Die Nachricht aus Kita oder Schule, dass ein Kind Kopfläuse hat und man doch bitte den eigenen Spross auf möglichen Befall inspizieren möge. Allerdings lässt sich dem großen Krabbeln mit Akribie und Offenheit schnell ein Ende setzen.

Herr Krüger, als pandemiebedingt die Schulen und Kitas geschlossen waren, haben weniger Kinder ihre Köpfe zusammengesteckt. Hat sich das auf die Läusepopulationen in den Haarschöpfen ausgewirkt?
In der Tat, das lässt sich auch schön auf Google Trends verfolgen. Seit die Einrichtungen wieder offen sind, geht es auch den Läusen besser und wir registrieren wieder vermehrt Anfragen.

Sie haben vor fünfzehn Jahren die Deutsche Pediculosis Gesellschaft gegründet, sind aber gar kein Mediziner oder Biologe, sondern Informationstechniker. Wie kam das denn?
Meine Töchter hatten damals häufig Kopfläuse und ich war einerseits genervt davon, dass sie sich immer wieder ansteckten, andererseits davon, dass wir weder im Internet noch bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Informationen dazu gefunden haben, die uns überzeugt hätten. Der Bedarf war also da. Ich bin inzwischen gut im Thema, außerdem haben wir einen medizinischen Beirat.

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