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Der Student Miksa Gáspár (21) liest aus dem Siddur - dem jüdischen Gebetsbuch.
© Sven Darmer
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Dreidel-App, Latkes und Sufganiyot: Im Berliner Wohnheim feiern auch Studenten das jüdische Lichterfest

Es geht um Griechen und Makkabäer, Kerzen und Gemeinschaft: In Pankow feiern Studierende Chanukka. Sogar solche, die nicht streng religiös sind.

Von Christine Van den Berg

Draußen ist es dunkel an diesem Abend. Nieselregen legt sich auf den Asphalt, die Fensterscheiben vom Studentenwohnheim im Pankower Norden sind von der Kälte beschlagen. Drinnen duftet es nach Gebäck, eine Gruppe internationaler Studierender kommt an einer großen Tafel zusammen. Sie wollen gemeinsam Chanukka feiern, das jüdische Lichterfest, das in diesem Jahr am Abend des 28. Novembers begann und an diesem Montag, dem 6. Dezember, endet. An jedem Abend wird eine Kerze auf der Chanukkia angezündet, dem acht- oder neunarmigen Leuchter, der das Symbol dieses Festes ist.

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