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Mützes Sachen müssen alle in einen Einkaufswagen passen, falls wieder eine Räumung kommt (Symbolfoto).
© imago images/IPA Photo
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Ein Berliner Obdachloser erzählt: „Man muss immer mit einem Auge offen schlafen“

Leben unter der Brücke am Bahnhof Zoo: „Mütze“ ist 37 Jahre alt, Ex-Soldat und obdachlos. Er erzählt, wie es ist, Weihnachten auf der Straße zu verbringen.

Von Sonja Wurtscheid

Winter und obdachlos, das ist für die meisten Menschen eine Horrorvorstellung. Wie sah Ihr Leben vor der Straße aus?
Ich hab die ganze Zeit gearbeitet, ich war zehn Jahre bei der Marine, zum Schluss als Offizier. Unter anderem war ich auf der Fregatte Brandenburg als Wachoffizier. Das ist derjenige, der auf der Brücke steht und in Vertretung des Kommandanten die Befehle gibt. Ich war im Mittelmeerraum, aber überwiegend in Afrika. Afrika hab ich so ungefähr zehnmal umrundet. Wir waren auf Piraterie-Mission. Wir waren die erste deutsche Seeeinheit, die einen Piraten erschossen hat.

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