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© Fatma Yavuz; Collage: Tagesspiegel
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Ein IT-Experte macht den Wahlcheck: „Jeder herrscht über sein eigenes Reich“

Weil die Berliner Behörden die Digitalisierung lange Jahre verschlafen haben, ist der Rückstand nun riesig. Es bräuchte eine radikale Zusammenarbeit.

Von Robert Kiesel

Herr Yavuz, in den Berliner Bürgerämtern stauen sich 150.000 unerledigte Termine, allein die Beantragung eines Personalausweises kann Monate dauern. Eine Bankrotterklärung?
Die Lage an den Bürgerämtern ist definitiv ein Messindikator für den allgemeinen Zustand der Berliner Verwaltung. Dass die Ämter überlastet sind, liegt aber auch daran, dass noch immer zu viele Dinge analog erledigt werden müssen. Das kostet Zeit, bindet Arbeitskraft und zeigt, dass die Fokussierung auf die Vorteile der Digitalisierung fehlt. So können Behörden nicht effizient arbeiten und werden sogar daran gehindert.

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