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Kanu-Fahrer rudern in den 30er-Jahren über den Zehlendorfer Stölpchensee. Auch heute könnte es hier noch etwas mehr Platz für Ausflügler geben – wenn die zugesagte Grünfläche entstünde.
© imago/Arkivi
Tagesspiegel Plus

Erst „arisiert“, dann erstattet und betrogen: Berliner Bezirk lässt Grundstück von jüdischer Familie verfallen

Ein Grundstück am Stölpchensee, einst geraubt durch die Nazis – nun vom Bezirk Steglitz-Zehlendorf dem Verfall überlassen: Das darf nicht sein. Ein Gastbeitrag.

Dieser Tage werde ich 75. Na und? Das geht Millionen anderer Menschen ebenso, und es tut nicht weh. Weder eine peinlich aufdringliche Lebensbeichte noch -bilanz mute ich den geschätzten Tagesspiegel-Lesern zu. Nur einen Schmerz, nein Ärger, möchte ich als jüdischer Deutscher, der 1954 mit seiner Familie aus Israel nach Berlin zurückkehrte, kundtun.

Dieser Schmerz ist politisch-historisch und daher, denke ich, von allgemeinem Interesse. Dieser Schmerz, eigentlich ein Skandal, könnte von „der Politik“ leicht behoben werden, wenn den deutsch-ritualisierten Phrasen die entsprechenden Taten folgten. Zur Sache!

Stars und Sternchen gaben sich auf dem Grundstück ein Stelldichein

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