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Offenlegen müssen die Abgeordneten die Nebeneinkünfte erst seit 2020. Bereits damals kritisierte Staatsrechtler Ulrich Battis die gewählte Praxis: „Die Stufenregelung ist sehr grob gefasst und trägt kaum zu mehr Transparenz bei.“
© dpa/Wolfgang Kumm
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Extra-Einkünfte für Landespolitiker: Jeder zweite Berliner Abgeordnete hat einen Nebenjob

Viele Parlamentarier verdienen sich Geld dazu – genau angeben müssen sie das nicht. Experten üben Kritik und warnen vor finanziellen Verquickungen.

Von Daniel Böldt

Die Zahl der Berliner Abgeordneten, die einer bezahlten Nebentätigkeit nachgehen, ist im Vergleich zur vergangenen Legislaturperiode gestiegen. Aktuell erhalten 52 Prozent (76 von 147) der Abgeordneten neben ihren Diäten eine zusätzliche Vergütung. Vor der Wahl im Jahr 2021 waren es 43 Prozent. Eingerechnet sind dabei auch Abgeordnete, die ein Regierungsamt innehaben sowie Abgeordnete mit besonderen parlamentarischen Aufgaben, die im engeren Sinne keine Nebentätigkeit darstellen.

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