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Frittenverfall in Rot und Weiß: In Berlins Freibädern werden Pommes zur Luxusware

Wegen des Krieges wird das Sonnenblumenöl knapp. Die Imbissbetreiber erhöhen zwar die Preise, sehen die Lage aber pragmatisch: „Rumjaulen hilft niemandem.“ 

Von Silvia Silko

Chlor, Sonnencreme und Frittierfett – so riecht der Sommer im Freibad. Zumindest bisher: Aufgrund des Krieges kann das fürs Frittieren der Fritten benötigte Sonnenblumenöl derzeit nicht aus der Ukraine geliefert werden, was den Rohstoff zur Mangelware macht – zunächst teurer, nach und nach auch knapper.

Steht uns also ein Sommer ohne Freibad-Pommes bevor? Ganz so dramatisch dürfte es nicht kommen, sagte Grünen-Politiker Cem Özdemir kürzlich vor Journalisten. Es handele sich in Deutschland um ein Preis-, aber kein Versorgungsproblem, sagte der Bundesagrarminister.

„Wir wechseln im Notfall den Anbieter oder die Marke der Öle oder müssen schnell Alternativen finden.“

Alexander Bernsteiner von der Spinner-Brücke

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