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© Sven Darmer
Tagesspiegel Plus

Hat Berlin keinen Platz für Kunst?: Maler müssen Atelier in Kreuzberg räumen – und nutzen das kreativ

Ein Künstlerpaar verzweifelt bei der Suche nach einem neuen Atelier. Nun macht es auf die Verdrängung der freien Szene aus dem Stadtzentrum aufmerksam.

Von Christine Van den Berg

Auf dem Dach der Adalbertstraße 9 in Kreuzberg steht Picassos Guernica. Zweieinhalb Meter hoch und sechs Meter breit. Ein bisschen kleiner, als das Original. „Ein Guernica-Remix“, sagt der 37-jährige Künstler Johan Reisang. Seine Frau Ela Buria, die mit ihm an dem Gemälde arbeitet, blickt mit verschränkten Armen auf die Linien und Kreise und sagt: „Es ist noch nicht ganz fertig. Hier fehlt noch die Tiefe. Der Teil kann noch etwas Schwärze vertragen.“ Sie geht näher ran und zeigt mit dem Finger auf einen Kopf, dem die Augen rauskullern.

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