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Yasemin Acar, 35, koordiniert die Arbeit der Freiwilligen am Ankunftszentrum des ZOB Charlottenburg.
© Luca Klander
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Hilfe für Geflüchtete am ZOB: „Wir versuchen, den traumatisierten Menschen Raum zu geben“

Nicht nur am Hauptbahnhof helfen Freiwillige den Geflüchteten. Auch am ZOB sind sie im Einsatz. Teils bis zur Erschöpfung. Ein Besuch.

Von Luca Klander

Sie hat noch nie erlebt, dass sie so angeschaut wird. Dass Kinder Angst vor ihr haben und zusammenzucken, wenn sie ihnen Kuscheltiere entgegenstreckt. „Sie haben Angst und sind verunsichert, schauen einen mit aufgerissenen Augen an“, sagt Yasemin Acar. Kinder wie die zwei Töchter einer ukrainischen Mutter, die vor ein paar Tagen ankam und einen nur wenige Wochen alten Säugling in ihrer Jacke trug. Acar lief zum Container zurück und holte Kuscheltiere, einen Hasen und einen Teddybären. Als sie zurückkommt und sich den Kindern nähert, erschrecken sie und starren sie verängstigt an. Traumatisiert von der Flucht aus dem Krieg in der Ukraine.

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