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„Ich habe von der Kita geträumt“ : Berliner Eltern protokollieren ihre Woche ohne Notbetreuung

Zwischen Spielzeugbergen, vermeintlichem Kabelbrand und Familienkalender: Wie ein berufstätiges Elternpaar mit Kleinkind langsam durchdreht. Ein Tagebuch.

Von Sarah Borufka

Der Mann erwacht gegen 5.30 Uhr. Das Erste, was er sagt: „Ich habe sogar von der Kita geträumt.“ Tatsächlich erwischt es uns etwas kalt, dass die Notbetreuung aufgrund eines Corona-Falls in einer anderen Gruppe als der, in die unser Kind geht, vorerst nicht angeboten werden kann. Aber in Zeiten der Pandemie ist eben Vorsicht angebracht. Ich bin heute mit Aufstehen dran, und ich bin so Pandemie-resigniert, dass ich mich gar nicht mehr aufrege. Das Kind verschmäht den Joghurt mit Müsli und schreit, der Kater maunzt und ich habe noch nicht einmal einen Kaffee intus. Der Lärm der Kaffeemühle ist wie Wellness.

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