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© Doris Spiekermann-Klaas
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Jüdische Care-Pakete: Das Berliner Projekt „Mitzwa-Express“ will Gläubigen Gutes tun

Naomi Birnbach und ihr Team liefern an Feiertagen Essen und Geschenke an die Gemeindemitglieder ihrer Synagoge in der Pestalozzistraße. Sie sagt: Jüdisch zu sein ist mehr als der Glaube. Teil 8 der Serie „Jüdisches Leben in Berlin“.

Von Louise Otterbein

Kleine rote Herzen ploppen auf und schweben über den Computerbildschirm – jedes Mal, wenn ein Kommentar mit einem Herz markiert wird. Es ist Freitagabend, der Rabbiner der Synagoge in der Pestalozzistraße in Berlin-Charlottenburg steht vor der Bima. Auf Facebook wird der Schabbat-Gottesdienst wie jeden Freitag seit Beginn der Pandemie live übertragen, über 50 Haushalte schauen an diesem Freitag zu. „Shabbat Shalom“ und „Einen guten Shabbes euch allen“. Die Kommentarspalte füllt sich schnell. Zum Ende der Predigt sagt Rabbiner Sievers zur Gemeinde: „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es eine Mitzwa ist, sich impfen zu lassen.“

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