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Impfen, bis der Arzt kommt. Im Roten Rathaus sprang ein Kollege außer Dienst ein.
© dpa / dpa
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Kinderimpfung im Roten Rathaus: Wenn Papa selbst zur Spritze greift

Ein Impftermin drohte an fehlenden Ärzten zu scheitern. Ein Mediziner sprang spontan ein. Ein Weg, um mit Berlins Problemen umzugehen? Eine Glosse.

Von Stefan Jacobs

In den 152 Seiten des rot-grün-roten Koalitionsvertrages kommt das Wort „Eigeninitiative“ nicht ein Mal vor. Im Roten Rathaus aber schon – zumindest am vergangenen Donnerstag. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hatte am Nabel der Stadt ein paar Kabinen aufgebaut, in denen Kinder geimpft werden sollten, beispielsweise das von Johannes Lemcke, stellvertretender Leiter der Neurochirurgie im Unfallkrankenhaus, aber in diesem Fall vor allem Vater eines Achtjährigen mit Termin um 10.15 Uhr.

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