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Lageso-Chef Franz Allert:  „Mir hätte geholfen, wenn Berlin den Katastrophenfall ausgerufen hätte“

Vor fünf Jahren drängten sich Tag und Nacht Flüchtlinge vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales. Im Interview spricht der Behördenchef über Fehler, Freuden und Anketten am Eingangstor.

Von Annette Kögel

Im Spätsommer vor fünf Jahren herrschte der Ausnahmezustand in Berlin. Tag für Tag erreichten bis zu 1000 Flüchtlinge und Migranten die Stadt. Sie alle mussten registriert, erstversorgt und untergebracht werden – und hatten dann Anrecht auf ein Asylverfahren. Das Nadelöhr, das jeder Mensch passieren musste, egal, ob er aus Afghanistan oder Syrien, aus Somalia oder dem Tschad kam, war das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso), bei den Flüchtlingen der Einfachheit halber „Sozial“ genannt, an der Turmstraße 21 in Moabit.

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