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Leiterin des Brandenburger Krisenstabs : „Ich möchte bestimmt keine toten Rehe, ich möchte die Afrikanische Schweinepest bekämpfen“

Der Zaun als Bedrohung für Rehe: Krisenstabchefin Anna Heyer-Stuffer über den Spagat zwischen Seuchenbekämpfung und Vermeidung von Tierleid. Ein Interview.

Von Sandra Dassler

Frau Heyer-Stuffer, seit Jahresbeginn kursieren deutschlandweit Fotos und Videos von ertrunkenen oder um ihr Leben kämpfenden Rehen im Netz. Schuld soll der Schutzzaun gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP), sein. Stimmt das?
Wir hatten tatsächlich eine kritische Situation im Nationalpark Unteres Odertal, wo sogenannte Polderflächen überflutet wurden. Im Zusammenhang damit sind leider 16 Rehe und kürzlich auch noch ein Hirschkalb gestorben – offenbar weil sie nicht fliehen konnten oder sich bei der Flucht am ASP-Zaun verletzten.

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