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Betroffene Kinder sind mit Mobbing-Erfahrungen oft allein. In der Pandemie verschärft sich die Situation für viele.
© IMAGO / Panthermedia
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„Mobbing kennt keinen Lockdown“: Wie Distanzlernen das Leid von betroffenen Kindern verstärkt

Wer vorher schon wenig Kontakte hatte, verliert jetzt den Anschluss, warnt Marek Fink vom Verein „Zeichen gegen Mobbing“. Eltern und Lehrer bemerken Beleidigungen im Online-Chat häufig nicht. Was kann man tun?

Von Marian Schuth

Ihre Mitschüler posteten immer öfter in der Whatsapp-Gruppe der Klasse über die elfjährige Lea: „Wer ist dafür, die zu ignorieren?“, „Sieht die wieder scheiße aus“, „Witz des Tages“. „Ich habe selbst immer weniger geschrieben, weil ich mich nicht mehr getraut habe“, sagt Lea. „Ich habe gehofft, dass es aufhört, wenn ich mich unsichtbar mache, aber es wurde immer schlimmer.“ Also verließ die Sechstklässlerin den Gruppenchat.

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