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Menschen gehen durch die Unterführung zum Monbijoupark in Mitte, in der Unbekannte eine Rose und eine Kerze abgelegt haben. Ein 13-jähriger Junge war hier in der Nacht bei dem Streit tödlich verletzt worden. Ein unbekannter Mann soll das Kind mit einem Messer angegriffen und einen weiteren jungen Mann schwer verletzt haben, wie die Staatsanwaltschaft bestätigte. +++ dpa-Bildfunk +++
© picture alliance/dpa
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Nach tödlicher Messerattacke in Mitte: 42-jähriger Täter steht in Berlin erneut vor Gericht

Gökhan Ü. rammte im Herbst 2020 dem 13-jährigen Mohammed ein Messer in die Herzgegend. Er wurde wegen Totschlags verurteilt. Nun wird geprüft, ob es doch Mord war.

Ein Beinahe-Rempler, ein völlig belangloser Vorgang. Doch Gökhan Ü., der sich damals mit einer Frau zum zweiten Date getroffen hatte, begann einen Streit mit dem Jungen, der in dem Moment auf ein Handy und nicht auf den Weg schaute. Dann rammte Ü. dem 13-jährigen Mohammed ein Messer in die Herzgegend. Im ersten Prozess entschieden die Richter auf Totschlag und verhängten zwölf Jahre Haft gegen den heute 42-Jährigen. Der Bundesgerichtshof (BGH) aber ordnete eine Neuverhandlung an. Nun ist zu prüfen, ob es doch ein Mord war.

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