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Das Colosseum an der Schönhauser Allee
© imago images/Jürgen Ritter
Tagesspiegel Plus

Nach Verkauf des Berliner Kinos: Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus muss aus Colosseum raus

Viel ist gerungen worden um das ehemalige Kino an der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg. Nun müssen die ersten Mieter das Gebäude verlassen – darunter auch der Verein für Demokratische Kultur in Berlin.

Das Epos um das Colosseum geht in die zweite Staffel. Nachdem der Verkauf des Kinos im Februar offiziell bestätigt worden war, legte sich Stille über das Areal. Wo früher Filme in Schaukästen angepriesen wurden, hängen nun Plakate mit Schriftzügen wie „Icke komme aus’m Osten! Kann daher praktisch allet.“ Gekauft hat das Areal letztendlich allerdings eine Firma aus dem Norden: die Hamburger Values Real Estate. Diese soll nun, so twitterte es der Verein „Rettet das Colosseum“, der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) gekündigt haben, die in dem Komplex in der Gleimstraße ihren Sitz hat.

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