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Ein obdachloser Mann hält in einem Nachtcafé eine Tasse. (zu dpa «Städte halten Quartiere für wohnungslose Menschen bereit») +++ dpa-Bildfunk +++
© picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
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Obdachloser in Berlin-Kladow: „Er will kein Essen, keine Wohnung, keine Dusche, er will seine Ruhe“

Ein Obdachloser lebt in Kladow. Anwohner wollen helfen, sind ratlos, manche verärgert. Kennt das Rathaus den Fall? Ja. Involviert sind BVG, BSR, Polizei, viele Ämter. Der Fall ist speziell.

Obdachlose in Kladow? Sind eher selten zu sehen. Sie wollen schließlich ihre Ruhe, und hier im dörflichen Berlin-Kladow (16.000 Einwohner) fallen sie eher auf. Nennen wir ihn also Michael. Michael beschäftigt mittlerweile viele Behörden in Berlin-Spandau, Ordnungsämter, die BVG, die Nachbarn sowieso und auch das Bezirksamt im Rathaus. Der Tagesspiegel-Newsletter für Spandau bekam diverse Leserbriefe aus der Kladower Finnenhaussiedlung, wo der Mann seit Wochen lebt („Kann man helfen?“ – „Weiß die Politik davon?“ – „Bleibt das jetzt so?“). Also rief ich Sozialstadtrat Gregor Kempert, SPD, im Rathaus an.

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