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© Patrick Pleul / dpa
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Protest gegen Todesfallen: In Brandenburg ertrinken die Rehe – Tierschützer fordern schnelles Handeln

Bei Hochwasser werden die Schutzzäune gegen die Afrikanische Schweinepest für Rehe zum Verhängnis. Tierschützer erwägen Strafanzeigen, Zehntausende haben eine Petition unterschrieben.

Von Sandra Dassler

Es gibt neben Corona doch noch andere Themen, die bewegen: Fast 35.000 Menschen haben innerhalb kürzester Zeit eine Petition unterschrieben, um zu verhindern, dass Rehe, Hirsche und andere Tiere im Nationalpark Unteres Odertal an den Schutzzäunen gegen die Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ertrinken oder sich tödlich verletzen. Zu den Initiatoren der Petition gehört neben Hans Joachim Richter auch Andrea Zillmann. Sie wohnt an der polnischen Grenze und war entsetzt, als sie vor drei Wochen Fotos sah, die Bekannte am Neujahrstag im Nationalpark aufgenommen hatten. „Ich dachte nur, da muss man doch etwas dagegen tun“, sagt sie: „Was die Bilder und Videos zeigten, war zu grausam.“

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