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© Doris Spiekermann-Klaas
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Scheidender Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses: „Es darf deftig sein, aber nie unter der Gürtellinie“

Ralf Wieland nach zehn Jahren als Präsident des Berliner Parlaments über Debatten, Frauenfeinde, eine Königin und Tipps für seinen Nachfolger.

Von Sabine Beikler

Herr Wieland, seit 1999 sind Sie Abgeordneter, seit zehn Jahren Parlamentspräsident. Sie hätten weitermachen können. Haben Sie keine Lust auf Politik mehr?
Ich habe mich entschlossen, nicht mehr anzutreten. Ich bin seit über 20 Jahren Parlamentarier. Mein Ehrgeiz bestand nicht darin, irgendwann Alterspräsident zu werden. Und ich gehe ohne Druck und selbstbestimmt. Ich bin weder von der Partei, der Fraktion oder vom Wähler vom Platz gestellt worden. Das ist viel wert. Ich gehe in großer Dankbarkeit und nicht frustriert und will meine Zeit jetzt gern meiner Familie widmen.

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