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Manchmal einer Meinung: Kai Wegner und Rouzbeh Taheri
© Nassim Rad / Tagesspiegel
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Streitgespräch über Enteignungen: „Die Aggressivität geht nicht von der Bevölkerung aus“ 

CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner und DW-Enteignen-Vordenker Rouzbeh Taheri über Spekulanten, Risiken der Enteignung, persönliche Wertschätzung – und geschenkte Kugelschreiber.

Von

Herr Wegner, Herr Taheri, sollte man mit Wohnraum spekulieren dürfen?
WEGNER: Ich finde es grundsätzlich in Ordnung, wenn Unternehmen mit Wohnungen Geld verdienen. Sie schaffen Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze, sie investieren in Wohnungsbau und den klima- und altersgerechten Umbau des Bestandes. Das muss sich aber alles im gesetzlichen Rahmen bewegen. Mittlerweile haben viele in der Immobilienwirtschaft verstanden, dass sie auch eine soziale Verantwortung in dieser Stadt haben. Wir haben zurzeit ein so aufgeheiztes Klima, dass selbst Fahrzeuge von Vermietern angezündet werden. Das verurteile ich.

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