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Seit mehreren Wochen demonstrieren in Berlin und anderen Städten bundesweit montags Menschen gegen die staatlichen Coronamaßnahmen.
© imago images / Jochen Eckel
Tagesspiegel Plus

„Systemsturz ist auch ab und zu Thema“: Einblicke in die Telegram-Gruppe zu Corona-Protesten in Marzahn-Hellersdorf

Anne Schönfeld beobachtet für die Registerstelle Marzahn-Hellersdorf Corona-Proteste. Ein Interview über Telegram, sächsische Vorbilder und bekannte Neonazis.

Von Johanna Treblin

Seit Dezember treffen sich Menschen in Marzahn-Hellersdorf zu unangemeldeten Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen. Einige wickeln sich LED-Lichterketten um den Körper, andere tragen Kerzen. Wofür steht das?
Das hat verschiedene Funktionen. Die Teilnehmenden wollen zum einen den Anschein einer Demonstration vermeiden und verzichten daher auf Transparente und Schilder. Zum anderen wollen die Demonstrierenden sich damit vermeintlich friedlich darstellen. Allerdings sind nicht alle Teilnehmenden friedlich. Es gab in Marzahn-Hellersdorf verbale Anfeindungen gegen Politiker:innen und Pressevertreter:innen. Darüber hinaus nehmen Neonazis an den Protesten teil, die in der Vergangenheit durch Gewalttaten auffällig geworden sind.

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