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„Trösten, aber nicht nachgeben“: Eine Pädagogin erklärt, wie Eltern die Trotzphase gut überstehen

Das Kind schreit, wirft sich auf den Boden oder schlägt um sich: Die Trotzphase ist für alle Mütter und Väter anstrengend. Eine Expertin erklärt, was dahintersteckt – und gibt Tipps.

Von Saara von Alten

Das eine Kind wirft sich auf den Boden, weil es am Morgen nicht angezogen werden will. Das andere bekommt einen Schreianfall, weil es keine Süßigkeiten bekommt. Frau Arnhold, Sie sind, als Pädagogin und Herausgeberin der Berliner Elternbriefe, Expertin für solche Themen. Was raten Sie Eltern in einer solchen Situation?
Den Eltern würde ich gerne Folgendes mitgeben: Freuen Sie sich. Ihr Kind macht gerade einen wichtigen Entwicklungsschritt durch. Das heißt, reagieren Sie nicht genervt. Ich weiß, das ist manchmal recht viel verlangt, wenn Eltern es eilig haben oder morgens schnell aus dem Haus möchten. Eine weitere Regel ist: Nehmen Sie es nicht persönlich. Wenn Ihr Kind Zähne kriegt, beziehen Sie das ja auch nicht auf sich. Es gibt mehrere Trotzphasen, und durch die muss das Kind durch.

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