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Bei der Online-Vergabe von Impfterminen in der Corona-Krise hat der Senat mit der Ärzteplattform Doctolib zusammen gearbeitet - und dabei aus Sicht der Datenschutzbeauftragten des Landes zu wenig auf den Datenschutz geachtet.
© dpa/Christophe Gateau
Tagesspiegel Plus

Trotz Kritik von Datenschützern: Zusammenarbeit mit Doctolib wird in Berlin fortgesetzt

Die Gesundheitsverwaltung will das Buchungssystem des Unternehmens weiter verwenden.  Die Datenschutzbehörde kritisiert das scharf – und sieht eine anhaltende Gefahr für Kundendaten.

Von Robert Kiesel

| Update:

Ungeachtet der anhaltenden Kritik durch die Berliner Datenschutzbehörde will die Gesundheitsverwaltung die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Doctolib fortsetzen. Wie eine Sprecherin der Behörde am Freitag auf Tagesspiegel-Nachfrage erklärte, ist die zwischen beiden Parteien verhandelte Nachtragsvereinbarung zum seit Ende Juni ausgelaufenen Rahmenvertrag „unterschriftsreif“. Beide Seiten hätten sich darauf geeinigt, die Zusammenarbeit bei der Terminierung von Covid-19-Impfungen fortzusetzen, hieß es weiter. Einen Termin für die Unterzeichnung nannte sie nicht.

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