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Blick durch ein Fenster in einen Operationssaal.
© dpa/Maurizio Gambarini
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Ukraine-Krieg, Rohstoffmangel, Kostendruck: Berliner Krankenhäuser bleiben auf den Mehrkosten sitzen

Plus 26 Prozent für Sterillium? Anders als Supermärkte können Kliniken die steigenden Kosten nicht durch höhere Preise an die Patienten weitergeben.

Ukraine-Krieg, wachsender Rohstoffbedarf weltweit, Lieferschwierigkeiten – viel ist zuletzt über knappe Güter und steigende Kosten gesprochen worden. Doch während Discounter, Restaurants und Baumärkte ihre Preise anheben, ist das den Kliniken so nicht möglich. Sie werden von den Krankenkassen der Patienten mit fixen Pauschalen bezahlt, die lange zuvor vereinbart wurden. Und so berichten Klinikmanager und Chefärzte aus Berlin von Preissteigerungen, die sie an niemanden weitergeben können.

Für Venenverweilkanülen bezahlten Krankenhäuser 2005 noch 61 Cent das Stück, im Januar 2022 waren es 70 Cent. Seitdem stieg der Preis auf fast 76 Cent – es gibt Kliniken mit circa 500 Betten, die fast 10.000 Venenverweilkanülen im Monat verbrauchen.

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