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Schulklasse in Berlin.
© picture alliance/dpa
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Ukraine-Krieg verschärft Schulplatz-Not in Berlin: Pankow erwägt Unterricht in Bibliotheken und Jugendtreffs

Mehr als 1100 geflüchtete Minderjährige leben inzwischen in Pankow. Weil der Platz an Schulen und Kitas eng wird, zieht der Bezirk kreative Lösungen in Betracht.

Von Christian Hönicke

Der Ukraine-Krieg verschärft die ohnehin schon extrem angespannte Lage an den Schulen des Berliner Bezirks Pankow. Insgesamt 1145 geflüchtete Kinder und Jugendliche leben nach Angaben des Bezirksamts inzwischen in Pankow. Ihre Unterbringung in Einrichtungen stellt den Bezirk vor riesige Schwierigkeiten. Das Bezirksamt erwägt angesichts seiner ohnehin überfüllten Schulen, im Zweifel „öffentliche Räume außerhalb der Schulstätten zu Unterrichtszwecken zu nutzen“. Das erklärt Pankows zuständige Stadträtin Dominique Krössin (Linke) auf Tagesspiegel-Nachfrage.

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