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Hunderte Geflüchtete, deren Asylverfahren abgeschlossen sind, wohnen weiterhin in Unterkünften des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten. Doch dort werden die Plätze für Menschen gebraucht, die neu ankommen.
© Jörg Carstensen/picture alliance/dpa
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Verzweifelte Suche nach Unterkünften: Berliner Bezirke geraten durch steigende Flüchtlingszahlen unter Druck

Der Senat fordert von den Bezirken, mehr Flüchtlinge unterzubringen. Jeweils 100 Menschen sollen sie sofort eine Bleibe schaffen. Derweil steigt die Zahl der Geflüchteten.

Die stark gestiegene Zahl von Flüchtlingen setzt einige Berliner Bezirke unter Druck. Sie sollen jeweils umgehend 100 Geflüchtete selbst unterbringen. Es geht um Personen, deren Asylantrag genehmigt wurde, die bislang aber aus Mangel an Wohnungen weiter in Unterkünften des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) leben. Das hat Sozialstaatsekretär Alexander Fischer (Linke) in einem Brief an die Bezirke mitgeteilt. Die freien Kapazitäten in den Unterkünften des LAF würden „voraussichtlich in den nächsten Monaten erschöpft sein“, heißt es darin.

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