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Von Hippies bis zu gewaltbereiten Neonazis: Wie es war, ein Jahr lang über die Corona-Demos zu berichten

Vor einem Jahr war die erste Demo von Corona-Skeptikern. Unser Reporter hat die Proteste seither begleitet und schildert seine Erlebnisse.

Von Julius Geiler

An einem Winterabend im Februar habe ich in Berlin-Mitte Chaos verursacht. Ich wollte auf meinem Heimweg gerade mit dem Auto in die Reinhardtstraße einbiegen, als eine lange Blaulicht-Kolonne vorbeifuhr. Der erste Gedanke: ein Staatsbesuch. Ein alltägliches Bild in Berlins Zentrum. Aber hinter den Polizei-Autos folgten mindestens fünfzig hupende und warnblinkende Fahrzeuge. Viele geschmückt mit Deutschland-Fahnen oder selbstgebastelten Plakaten. „Corona-Diktatur beenden“ stand auf einem, „Gegen die Gift-Impfung“ auf einem anderen. Doch kein Staatsbesuch.

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