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© Illustration: Tagesspiegel | Manuel Kostrzynski
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Die Grenzen von 2G: Auf einer Berliner Party stecken sich 21 von 35 Gästen an – alle sind geimpft

Nach einer 2G-Geburtstagsfeier in einer Bar haben fast zwei Drittel der Gäste Corona. Auch die PCR-Testung im Nachhinein läuft schwierig. Helfen neue Maßnahmen?

Es ist ein Abend, an dem sich das Leben endlich wieder normal anfühlt. Ein Samstag im Spätherbst, Überraschungsparty für eine Bekannte zu ihrem 30. Geburtstag. Gegen halb zehn treffen wir in der Neuköllner Bar ein, die ihr Freund für einige Stunden gemietet hat. Vor der Tür kontrolliert ein Mitarbeiter unsere Impfnachweise, es handelt sich um eine 2G-Veranstaltung. Drinnen muss deshalb weder Maske getragen noch Abstand gehalten werden. Etwa 35 Leute sind gekommen. Für viele der Gäste, auch für mich, ist das einer der ersten richtigen Barabende seit eineinhalb Jahren, nachdem man den Sommer doch eher draußen verbrachte. Einer, bei dem man sich endlich wieder drinnen einräuchern lassen kann, ohne Angst zu haben, sich mit Corona anzustecken – es sind ja alle geimpft oder genesen. Klar, die Zahlen steigen, und klar, man hat von Leuten gehört, die sich trotz Impfung angesteckt haben. Aber das sind ja Ausnahmen. Also: nichts zu befürchten.

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